Karrierefrage: 2nd Level oder 1st Level Management

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Karrierefrage: 2nd Level oder 1st Level Management, Nächster Schritt oder Rückschritt?
Hallo werte Gemeinde,

in Zeiten in denen auf dem Arbeitsmarkt fast alles möglich erscheint, eine Frage hierzu:

Ist der Sprung von einer Position im 2nd Level Management eines Unternehmens mit 250 Mio. EUR Umsatz in eine Position ins 1st Level Management eines 50 Mio. EUR Umsatz Unternehmens ein weiterer Karrieresprung oder eher nicht?

Schafft man dann den Sprung auch wieder als CFO von einem 50 Mio. EUR Unternehmen in ein 250 Mio. EUR Unternehmen? In wie weit spielt das Umsatzvolumen hier eine Rolle?

Wie ist Eure Meinung?

VG,
JoKa
Hallo JoKa,

Als Karrieresprung sehe ich das eher nicht: Je größer ein Unternehmen, desto besser sind in der Regel die Karriere- und Verdienstmöglichkeiten. Dabei kannst du natürlich deine Chancen in deinem jetzigen Unternehmen am besten beurteilen. Zur Rückkehr in ein größeres Unternehmen: Wenn du auf entsprechende Leistungen und Erfolge verweisen kannst, dann kannst du dich auch für ein größeres Unternehmen empfehlen.

Viel Erfolg
FHH
Hallo FHH,

danke für Deinen Beitrag.

Allerdings sehe ich das anders, da m.E. der Personalmarkt kippt. Mit Blick auf die demografische Entwicklung, den wachsenden (eig. bereits mehr als akuten) Fachkräftemangel und einem Nachwuchs a lá Generation Y stehen einem fähigen Leistungsträger künftig m.E. ganz andere Türen offen.
Aber wir werden sehen.

VG,
JoKa
Hallo Joka,

zu wenig Information. Zudem kann niemand in die Zukunft schauen. Trotzdem eine kurze Antwort:

Auch meine Generation wurde "gebashed". DIE sollen mal unsere Renten zahlen???  :D

Ich denke, dass auch aus den Aufderstraßefestklebern oder den Schuhefotografierern heraus eine leistungsfähige Controllergeneration erwachsen wird.

Zur Frage der Klein-/Mittel-/Großunternehmen: Es gibt kleine, aber feiner Mittelständler, die (Welt-)Marktführer sind und inzwischen allerhand große Zombie-Unternehmen, die durch die fatale Nullzinspolitik künstlich am Leben erhalten werden. An der Größe allein würde ich es nicht fest machen.

Manchmal muss man einfach seinem Bauchgefühl folgen. Als Controller kann man falsche Weichenstellungen meiner Erfahrung nach recht einfach korrigieren und mit Wissbegierigkeit, Weiterbildungsdrang und Engagement dahin kommen, wo man möchte.

Viel Erfolg!
-Nausicaa
Hallo Nausicaa,

danke für Deinen Beitrag.

Ich selbst betreibe Job-Hopping seit ca. 10 Jahren und habe entsprechend Erfahrung in internationalen Milliardenkonzernen sowie dem Mittelständler mit 25 Mio. EUR Umsatz gesammelt.

Leider haben sich meine Eindrücke dahingehend gefestigt, dass der 0815 Controller im Konzern auch nur ein akademischer Datenaufbereiter ist (insb. Corporate Controller) und im deutschen Mittelstand die Fraktion "haben wir schon immer so gemacht" an Controllern sitzt.

Auch konnte ich anhand der Unternehmens- und Umsatzgröße die Qualität der Mitarbeiter ableiten, insb. in den ländlicheren Regionen sodass mein Eindruck dahingehend sehr ernüchternd ist.

Da man als CFO deutlich größeren Veränderungs- und Gestaltungsspielraum hat kann man bei entsprechendem Change-Management sicherlich den ein oder anderen Margenpunkt dazugewinnen, sodass - für mich - ein Wechsel in ein kleineres Unternehmen durchaus Sinn machen kann.

Dass man als Controller falsche Weichenstellungen recht einfach korrigieren kann, da stimme ich Dir zu.

VG,

JoKa
Hallo JoKa,

folge Deinem Gefühl.

LG
-Nausicaa
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